Das Reallabor · 2026–2031
Fünf Jahre Erprobung. Reale Verfahren. Öffentliche Lernkurve.
THE NEW FRANKFURT ist der Frankfurter Rahmen, in dem serielle Revitalisierung im Bestand befristet, nachvollziehbar und unter echten Marktbedingungen verprobt wird.

Die Parallele
Was vor 100 Jahren erfolgreich umgesetzt wurde, wird heute wieder möglich.
1925–1930
0
Wohnungen in 6 Jahren
Ernst May und Ludwig Landmann schufen ein städtisches Programm, das neue Maßstäbe setzte. DAS NEUE FRANKFURT war auf Augenhöhe mit dem BAUHAUS in Berlin und Dessau: Serienbau, typisierte Grundrisse, normierte Planung und Bauteile, dazu eine Verwaltung, die Tempo organisierte.
2026–2031
0
Wohnungen in 6 Jahren
THE NEW FRANKFURT übersetzt die Logik ins Heute: Revitalisierung des Bestands entlang der Mainzer Landstraße, Wohnungen aus Büros, vertikale Verdichtung, finanzierbar gemacht mit digitalen Zwillingen, typisierten Umbaupaketen und Transparenz für Banken, Investoren und Verwaltung.
Bestehendes Recht. Belastbarer Weg.
Der Rahmen erfindet keine Sonderwelt. Er nutzt bestehendes Bau-, Förder-, Versicherungs- und Genehmigungsrecht und macht den Weg dorthin schneller und belastbarer: frühe Behördeneinbindung, dokumentierte Prüfpfade, wiederholbare Standards.
Die Realität:
Der Reallabor-Status ersetzt keine Baugenehmigung, keine Brandschutzprüfung, keine Förderzusage und keine Versicherungsdeckung. Er macht den Weg dorthin belastbarer.
Getestet werden:
- 1.Büro zu Wohnen
- 2.Hybrid: Büro, Wohnen und Services
- 3.Mitarbeiterwohnen als Standortvorteil
- 4.Schule, Kita, Beratung, Nachbarschaft
- 5.Recycling und ReUse im Bestand
- 6.CSRD-fähiges Reporting
THE NEW FRANKFURT ist der Frankfurter Rechts- und Lernrahmen für serielle Revitalisierung im Bestand.
Mainzer Landstraße und große Bestandsgebäude.
Frankfurt bringt die Dichte, die ein Reallabor braucht: große Bestandsgebäude, ÖPNV, Bankenviertel, Messeumfeld, internationale Unternehmen, Fachkräftebedarf und sichtbaren Veränderungsdruck.

2.500
Wohnungen bis 2031
23
qualifizierte Gebäude
bis zu
1.800
Schulplätze
Der Markt liefert den Rückenwind: Frankfurt verzeichnet einen hohen Büroflächenleerstand und große kurzfristig verfügbare Flächen.
Die Realität:
Ein Gebäude kann lage- und marktfähig sein und trotzdem an Tragwerk, TGA, Brandschutz, Belichtung, Betriebskosten oder Versicherung scheitern.
Die Mainzer Landstraße wird zur Teststrecke für die zweite Lebensphase großer Gebäude.
Drei Gebäude. Heute und Morgen.
Große Bestandsvolumina werden zu Wohnraum, sozialer Infrastruktur und lebendigen Quartieren.
Altes Polizeipräsidium
Ein markantes Gebäude mit hoher Sichtbarkeit und Signalwirkung. Brückenobjekt für neue Nutzungskonzepte.

Mainzer Landstraße 351–353
Zwei Bürotürme von 1972 im Gallus. Neu-Nutzung zu bezahlbarem, schönem Wohnen mit Nachbarschaftsräumen wie einer Kita oder Café im Erdgeschoss.

Pollux
Prägendes Hochhaus von 1995 an der Messe. Modulare neue Mischnutzung mit standardisierten Bausteinen.

Büro, Wohnen, Mitarbeiterbindung.
Frankfurt kann einen Gebäudetyp testen, der zum Arbeitsmarkt passt: modernisiertes Büro, ergänzendes Wohnen, Services und soziale Infrastruktur in einem Objekt oder Quartiersverbund.

Erste Präferenz
Büro zu Wohnen, wenn Grundriss, Belichtung, Tragwerk, Brandschutz und Business Case passen.
Zweiter starker Pfad
Energetische Modernisierung plus Teilumwandlung einzelner Bereiche in Wohnungen.
Die Realität:
Wohnen und Arbeiten im selben Gebäude brauchen saubere Trennung: Zugang, Lärm, Brandschutz, Sicherheit, Nebenkosten, Mietrecht und Versicherung.
Das Bürohaus der Zukunft kann Arbeitsplatz, Wohnort und Ankommensraum zugleich sein.
Was das Reallabor leistet.
THE NEW FRANKFURT bündelt sieben Funktionen, die einzelne Eigentümer selten gleichzeitig in einem frühen Projektstadium verfügbar haben.
Was zählt, ist die Leistung im System.

Angewandte Forschung und Nutzerperspektive
Technisches Engineering und Umsetzungskompetenz
PropTech- und Datenökosystem
Technische Bestandsaufnahme vor Ort
Risiko, Qualität und Versicherbarkeit
Reallabor-Hub als Arbeitsort
Recycling, ReUse und zirkuläre Materiallogik
Das Reallabor macht aus Spezialwissen einen gemeinsamen Umsetzungsprozess.
Whitepaper
Der komplette Blueprint als PDF.
Diese Seite zeigt den Überblick. Im Blueprint stehen die Details: alle Prüfpfade im Prozess, die sechs Ebenen des Business Case ausformuliert, das vollständige Risikoinventar, internationale Referenzen für 3rd Places und das komplette Glossar. Kostenlos per E-Mail.
Der Reallabor-Prozess.
Bestandsprojekte laufen durch einen Ende-zu-Ende-Prozess: von der Nutzungsidee über das Assessment bis zum stabilen Betrieb.

- 1
Idee
Nutzungsthese, Quartier, Eigentümerlage, Gebäudetyp.
- 2
Assessment
Bis zu acht Wochen: Regulatorik, Förderung, Bankability und ESG, parallel die technische Prüfung vor Ort.
- 3
Bankability Pass
Projektakte für Eigentümer, Banken, Investoren, Versicherer und Behörden.
- 4
Umsetzung
Bau, Kosten, Termine, serielle Ausbaupakete, Recycling und ReUse.
- 5
Stabiler Betrieb
Gebäudepass, Wartung, ESG-Reporting, Nutzungsmix, Monitoring.
Die Realität:
Der Prozess muss früh genug hart prüfen und später lückenlos dokumentieren. Nur so wird aus einem Einzelprojekt ein wiederholbares Modell.
THE NEW FRANKFURT macht aus einer Idee einen prüfbaren Weg bis zum Betrieb.
Methode statt Wunschrechnung.
Jedes Gebäude ist Investitions-, Risiko- und Betriebsmodell zugleich. Der Business Case entsteht aus dem Zusammenspiel von sechs Ebenen, nicht aus einer einzelnen Zielmiete und nicht aus einem Fördertopf.

Programmrahmen: 2.500 Wohnungen
- 175.000 m² Wohnfläche
- 3.500 €/m² Wohnfläche
- Förderlogik über KfW und hessische Mietwohnraumförderung
Die Realität:
Ein Projekt muss auch dann tragfähig bleiben, wenn Bauzeit, Finanzierungskosten oder technische Befunde härter ausfallen als geplant.
Die sechs Ebenen:
1. Nutzung
2. CapEx
3. Förderung
4. Ertrag
5. Risikoabsicherung
6. Reporting
Der Business Case beginnt beim Gebäude und endet beim Betrieb.
Orte, an denen Stadt zusammenhält.
Orte neben Wohnung und Arbeitsplatz, an denen Menschen zusammenkommen, lernen, arbeiten, Kultur erleben und Nachbarschaft aufbauen. Sie entscheiden darüber, ob aus umgebauten Gebäuden ein lebendiges Quartier wird.

Für Frankfurt heißt das praktisch:
- 1.Bibliothek und Lernort
- 2.Café mit Nachbarschaftsfunktion
- 3.Repair- und Recycling-Werkstatt
- 4.Beratung und Sozialarbeit
- 5.Schule und Kita außerhalb der Kernzeiten
Die Realität:
3rd Places brauchen Betreiber, Öffnungszeiten, Reinigung, Sicherheit, Finanzierung, Programm und Verantwortung. Fläche allein baut keine Gemeinschaft.
Gute Gebäude schaffen Fläche. Gute Quartiere schaffen Begegnung.
Transparenz macht Kapital realistischer.
Kapitalgeber können Risiken besser bewerten, wenn Substanz, Bauzeit, Haftung, Brandschutz, Betrieb und ESG früh sichtbar werden. Deshalb führt das Reallabor Versicherbarkeit als eigene Disziplin.

Geprüft wird unter anderem:
- 1.Risikoinventar je Objekt
- 2.technische Due Diligence und Substanzprüfung
- 3.Brandschutz- und TGA-Risiken
- 4.Delay- und Mietausfallrisiken
- 5.ESG- und Performance-Risiken
Die Realität:
Versicherbarkeit entsteht nicht durch ein Produkt am Ende, sondern durch Dokumentation über den gesamten Projektverlauf.
Transparenz macht Risiken bewertbar. Bewertbare Risiken machen Finanzierung realistischer.
Fachbegriffe kompakt erklärt.
Die wichtigsten Begriffe rund um Reallabore und serielle Revitalisierung. Das vollständige Glossar steht im Blueprint.
- Reallabor
- Ein zeitlich befristeter, realer Erprobungsraum, in dem Innovationen unter echten Marktbedingungen getestet werden.
- Serielle Revitalisierung
- Standardisierte, industrielle Prozesse und Bauteillösungen zur skalierbaren Modernisierung von Bestandsgebäuden.
- Bankability
- Die Eignung eines Projekts, für Finanzierer tragfähig, transparent und risikoadäquat bewertbar zu sein.
- Bankability Pass
- Nachweis über technische, ökonomische, rechtliche und ESG-Konformität zur Erhöhung der Finanzierungsfähigkeit.
- ReUse
- Die direkte Wiederverwendung von Bauteilen ohne energetisch aufwändige Aufbereitung.
- 3rd Place
- Öffentlich zugängliche Orte zwischen Zuhause und Arbeitsplatz, die Begegnung und Gemeinschaft fördern.
Reallabor THE NEW FRANKFURT: Blueprint für serielle Revitalisierung im Bestand.
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